Life is the Nonplusultra

Yep.

Musikempfehlung

Musiktipps hatte ich hier lange nicht mehr. Zumindest nicht in Albumlänge.
Da Sonntag ist und ich noch etwas indifferent hinsichtlich meiner Musikauswahl bin, habe ich mich mal bei den Holländern 3voor12 durch die Streams geblättert und bin doch auf einige gute Platten gestoßen, die ich hier unbedingt empfehlen muss.

Fangen wir gleich mit einer Band an, die sich einen etwas sperrigen Namen verpasst hat: “… and you will know us by the trail of dead”. Das neue Album heißt “the century of self” und der Opener ist gleich wieder so ein episches Bombastrockding, wie ich es erwartet habe. Komplett habe ich mir die Scheibe auch noch nicht angehört, aber prinzipiell mag ich die Band, weshalb sie hier auch empfohlen wird!
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Weiter geht es mit einer Benefiz-Compilation zum Thema Aids. “Dark was the night” heißt eine großartige Platte mit neuen Songs von The National (die die Compilation initiiert und erstellt haben) und Arcade Fire, aber das sind nur zwei Namen. Die Doppel-CD ist vollgestopft mit musikalischen Perlen und ich glaube, das ist das richtige für den Sonntag. Ganz großes Tennis.
ANHÖREN: CD 1, CD 2

Für Freunde elektronischer Musik sollte das neue Album von Telefon Tel Aviv ein Leckerbissen sein. Telefon Tel Aviv werden immer gern in einer Reihe mit Boards of Canada, Funkstörung, Plaid oder Apparat genannt und haben aber doch einen sehr eigenen Stil, der sich vor allem durch die Nutzung von Stereo-Effekten auszeichnet. Das neue Album “Immolate yourself” bewegt sich allerdings weg aus der Listening-Ecke, mit einigen Angriffen auf die Tanzfläche, die schon fast – gespickt mit Vocals – in Richtung Indie gehen. Aber eben alles nur fast. Dennoch sehr schön zum Anhören und definitiv was für den Sonntag. Auch für Leute, die mit elektronischer Musik sonst nicht viel anfangen können.
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“Years of Refusal” heißt das neue Album des Ex-Smiths-Frontmanns Morrissey. Morrissey mag man oder nicht. Dazwischen gibt es nicht viel. ich mag ihn, wobei ich aber nicht zu einem seiner Konzerte fahren würde, da mir die Alben etwas zu melancholisch sind. Das neue Album haut aber richtig rein. Gleich der erste Track “Something is squeezing my skull” scheppert ordentlich los und “I’m throwing my arms around Paris” setzt dem ganzen Album eine kleine Krone auf. Eine gelungene Platte und der Beweis das man auch mit 50 noch auf Niveau rocken kann. Daumen hoch!
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Etwas ruhiger geht es auf dem Album von William Elliott Whitmore zu. “Animals in the dark” heißt die wundervolle Singer/ Songwriter/ Folk/ Blues-Platte. Schönes Album, mehr kann man dazu eigentlich auch gar nicht sagen.
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Eine Platte habe ich noch anzubieten. “March of the Zapotec and Realpeople Holland” heißt das neue Album von Beirut. Eigentlich sind es zwei EPs und das hört man auch deutlich. Die ersten sechs Tracks sind typisch Beirut, also mit osteuropäischem Einschlag. Die letzten 5 Stücke dagegen sind eher elektronischer Natur, passen aber dennoch irgendwie gut zur Platte. Trotz deutlich hörbarer Trennung ein gutes Album, wenn auch nicht wirklich innovativ. Wer’s mag…
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Das soll es gewesen sein, aber ich denke, das ist auch genug für einen Tag.
Viel Spaß beim Hören!

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